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            <title>Kreismitgliederversammlung 19.09.2026: Anträge</title>
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                <title>Kreismitgliederversammlung 19.09.2026: Anträge</title>
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                        <title>A10: Justus Heuer</title>
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                        <author>Justus Heuer (KV Köln)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/4kmv2026/Justus-Heuer-32502/embeddedpdf?file=%2F4kmv2026%2FJustus-Heuer-32502%2Fviewpdf%3FsectionId%3D61398"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 23:25:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Bleibeperspektiven sichern – das Kölner Bleiberechtsprogramm stärken!</title>
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                        <author>Salvatore Mancuso (KV Köln)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreismitgliederversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln bekennen sich ausdrücklich zum Kölner Bleiberechtsprogramm und setzen sich für dessen Fortführung mit den bewährten Trägern ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Programm eröffnet langjährig Geduldeten innerhalb des geltenden Aufenthaltsrechts konkrete Perspektiven und soll finanziell wie strukturell verlässlich abgesichert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln wollen die Qualität und Transparenz des Bleiberechtsprogramms stärken, ohne seinen integrationspolitischen Ansatz infrage zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aufnahme, Verbleib und Ausschluss sollen weiterhin anhand klarer und rechtsstaatlicher Kriterien geprüft werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Kölner Bleiberechtsprogramm steht seit 2018 für einen pragmatischen und zugleich humanitären Ansatz kommunaler Migrationspolitik. Es richtet sich an Menschen, die seit vielen Jahren mit einer Duldung in Köln leben, und unterstützt sie gemeinsam mit spezialisierten freien Trägern dabei, die gesetzlichen Voraussetzungen für eine dauerhafte Aufenthaltsperspektive zu erfüllen. Dazu gehören unter anderem Fragen der Identitätsklärung, der sprachlichen und gesellschaftlichen Integration sowie der Integration in Ausbildung und Arbeit. Das Programm schafft dabei kein eigenes kommunales Bleiberecht. Aufenthaltstitel werden ausschließlich auf Grundlage des geltenden Aufenthaltsrechts erteilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusammenarbeit zwischen der Kölner Ausländerbehörde und den beteiligten Trägern Caritas, Diakonie, Kölner Flüchtlingsrat und Rom e.V. verbindet aufenthaltsrechtliche Prüfung mit individueller Beratung und konkreter Unterstützung. Damit werden Menschen darin unterstützt, bestehende gesetzliche Bleiberechtsmöglichkeiten tatsächlich wahrnehmen zu können. Für uns Grüne ist das ein wichtiger Bestandteil einer Integrationspolitik, die Menschen nicht über Jahre in einem ungeklärten Schwebezustand belässt, sondern auf klare und rechtssichere Perspektiven hinwirkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die öffentliche Berichterstattung über die sogenannte Coesfelder Liste hat in den vergangenen Wochen zugleich Fragen zu internen Abläufen und Kommunikationswegen innerhalb der Kölner Ausländerbehörde aufgeworfen. Der bisher bekannt gewordene Sachstand hat das zunächst sehr zugespitzte Bild inzwischen deutlich differenziert. Die Stadt hat Kommunikations- und Prozessprobleme eingeräumt und die weitere Prüfung der Vorgänge angekündigt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass nicht sämtliche in der Berichterstattung genannten Personen dem Bleiberechtsprogramm zugeordnet waren und die aufenthaltsrechtliche Bearbeitung der Fälle auch in anderen Bereichen der<br>
Ausländerbehörde erfolgte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für uns Grüne folgt daraus zweierlei:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Verwaltungshandeln muss transparent,<br>
nachvollziehbar und rechtsstaatlich sein. Wo Abläufe und Schnittstellen verbessert<br>
werden können, sollten daraus konsequent Verbesserungen entstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zugleich darf<br>
die notwendige Aufarbeitung einzelner Vorgänge nicht dazu führen, den<br>
integrationspolitischen Ansatz des Bleiberechtsprogramms insgesamt infrage zu<br>
stellen. Das Bleiberechtsprogramm selbst sieht bereits vor, Straffälligkeit bei<br>
Aufnahme und Verbleib zu berücksichtigen und bei Vorliegen entsprechender<br>
Voraussetzungen Konsequenzen zu ziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln gehören Rechtstaatlichkeit, Humanität und<br>
gelingende Integration zusammen. Menschen, die seit vielen Jahren in unserer Stadt<br>
leben und die gesetzlichen Voraussetzungen für ein Bleiberecht erfüllen, sollen die<br>
vorgesehenen Chancen auch tatsächlich nutzen können. Ebenso selbstverständlich<br>
ist, dass Entscheidungen nach Recht und Gesetz getroffen und bestehende<br>
Voraussetzungen in jedem einzelnen Fall sorgfältig geprüft werden.<br>
Das Kölner Bleiberechtsprogramm steht für diesen Ansatz. Wir wollen deshalb die<br>
aktuelle Debatte nutzen, um Strukturen zu verbessern, Transparenz zu stärken und<br>
dem Programm zugleich den notwendigen politischen Rückhalt für seine weitere<br>
Arbeit zu geben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 22:36:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Content, der slappt, statt Slop: Für Kreativität &amp; Klarheit in Grüner Kommunikation</title>
                        <link>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Content-der-slappt-statt-Slop-Fur-Kreativitat-Klarheit-in-Gruner-7019</link>
                        <author>Ida Holschbach, Amana Pak, Marlene Hansmann, Maximilian Vogel</author>
                        <guid>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Content-der-slappt-statt-Slop-Fur-Kreativitat-Klarheit-in-Gruner-7019</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreismitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln beschließt, dass der Kreisverband Köln und seine Gremien, Organe und Arbeitskreise auf die Nutzung jeder generativen Bilderzeugung oder Modifikation zu Zwecken der parteiinternen und öffentlichkeitswirksamen Kommunikation verzichten. Die GRÜNEN Köln empfehlen all ihren Mandatsträger*innen, es ihnen gleich zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>I. Menschen, nicht Maschinen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie wir nach außen und innen kommunizieren, ist zentral für unsere Mitglieder und Wähler*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Erzeugung von Bildern mit sog. Künstlicher Intelligenz* ist nicht mit unseren Grünen Grundwerten vereinbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Billige KI-generierte Bilder sind auf den ersten Blick an seltsam verschobenen Dimensionen, kryptischen Buchstaben und grotesken Details erkennbar. Aber auch realistischere Bilder leiden unter stereotypisierten Darstellungen von uns Grünen. Dabei sind wir echte, nahbare Menschen, die sich jeden Tag für diese Partei und ihre Werte einsetzen. Bei uns zählt das Individuum, und das sollten wir auch kommunizieren: Wir stellen reale Menschen ins Zentrum, nicht künstliche Kreationen. [1]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unseren Social-Media-Auftritt und unsere Kommunikation gestalten Menschen, egal ob haupt- oder ehrenamtlich, und sie denken über jeden Pixel und jeden Buchstaben nach. Frei nach dem Motto „why should I read what you didn‘t bother to write“: Warum sollten Menschen sich für unsere Posts interessieren, wenn wir uns keine Mühe bei der Erstellung gemacht haben? [2]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>II. Klima- und Umweltzerstörung durch KI-Rechenzentren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>KI-Rechenzentren schlucken Unmengen an Wasser, während der Rhein trockenfällt und in Europa das Trinkwasser knapper wird. Umso schlimmer, dass der Wasserverbrauch von KI-Rechenzentren noch steigen wird, und 2030 so viel Wasser benötigen könnte wie 1,3 Milliarden Menschen. [3] Die rechenaufwendige Generation von Bild- und Videodateien ist besonders energie- und wasseraufwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>KI-Rechenzentren sorgen zudem für Unmengen an Elektroschrott. Grafikkarten in Rechenzentren haben nur eine geringe Nutzungsdauer. Insgesamt könnten bis zu 2,5 Millionen Tonnen zusätzlicher Elektroschrott pro Jahr bis 2030 entstehen. DieserElektroschrott enthält nicht nur Materialien, die nur unter hohen Umweltkosten hergestellt werden konnten, sondern kann auch giftig und schwer recycelbar sein. [4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne stehen wir für einen sorgsamen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und prangern Wasserverschwendung nicht nur an, sondern fordern und fördern Lösungen. Mit dieser Politik ist eine Nutzung von KI-generierten Bildern unvereinbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>III</strong><strong>. Stromfresser</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der immense Energiehunger von KI droht den Erfolg der Energiewende zu vernichten. Der für KI notwendige Strombedarf könnte sich verdoppeln. [5] Dieser Energiebedarf soll durch neue fossile Kraftwerke gedeckt werden. Auch in Deutschland werden Dieselgeneratoren oder Gaskraftwerke eingesetzt, nur um Rechenzentren zu betreiben. [6] Für KI-Rechenzentren sollen sogar Atomkraftwerke gebaut oder reaktiviert werden. [7] Jede Anfrage und jede Bildgenerierung verbrauchen Energie und befeuert Unternehmen in ihrem Eifer, immer neue Rechenzentren zu bauen. In Anbetracht der immer deutlicher werdenden Klimakatastrophe ist das fatal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>I</strong><strong>V. Das ist alles nur geklaut</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Generative KI basiert auf dem Training mit den Werken von Künstler*innen und Kulturschaffenden, die ohne ihr Einverständnis und ohne Gegenleistung verarbeitet wurden. Zu befürchten ist auch ein Substitutionsdruck: Es könnten keine neuen Aufträge für Stock-Fotograf*innen, Grafikdesigner*innen u. ä. entstehen, wenn KI-generierte Bilder verwendet werden. Fotograf*innen und Grafikdesigner*innen fällt damit eine wichtige Einnahmequelle weg: KI substituiert ihre Werke und verdrängt Menschen aus ihrer Arbeit. Davon profitieren allein große amerikanische Tech-Konzerne, während hier Arbeitsplätze verschwinden. [8]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>V. Cleane Grafik, blutige Hände</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die für die Entwicklung von KI-Modellen nötige Datenannotation verursacht Leid und psychische Belastung bei Arbeitskräften im globalen Süden: Damit ein Modell mit Bildern und Videos trainiert werden kann, müssen menschliche Arbeitskräfte zuvor unzählige Bilder und Videos ansehen, beschriften und bewerten. Diese enthalten auch belastende Inhalte, die von pornografischen Aufnahmen bis hin zu Kriegs-, Mords- oder Missbrauchsdarstellungen reichen. [9] Diese Kosten sollten wir abwägen, bevor wir KI zur Bildgenerierung nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>VI. KI-Rechenzentren sind unbeliebt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Maintal wurde ein Rechenzentrum, das mit einem eigenen Gaskraftwerk betrieben sollte, nach Widerstand in der Bevölkerung gestoppt. [7] Auch in den USA zeigt sich: Neben einem lärmenden, hässlichen Klotz, der die Umgebung noch zusätzlich erhitzt, will niemand wohnen. [10] Und wenn wir ehrlich sind: Wir wären gegen ein solches KI-Rechenzentrum in Köln, also ist es nur stringent, dass wir die Technologie auch nicht nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>VII. Fazit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>KI-Technologien prägen unsere Arbeit und unsere Gesellschaft. Nichtsdestotrotz können wir entscheiden, wie, wofür und welche KI-Technologien wir nutzen: Wir achten auf Datensparsamkeit, ökologische Verantwortung, den Schutz schöpferischer Leistung, offene Standards und eine starke europäische digitale Infrastruktur. [11]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir aber für unsere Kommunikation eine Technologie verwenden, der die Menschlichkeit fehlt, die Menschen ihrer Arbeit und uns alle unserer Lebensgrundlagen beraubt, verspielen wir das Vertrauen in unsere Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Referenzen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>* Wir verwenden den Begriff KI als Abkürzung für Technologien, die als „Künstliche Intelligenz“ bezeichnet werden. Dass dieser Begriff weder trennscharf noch unumstritten ist, ist uns bewusst, auf eine Auseinandersetzung oder andere Begriffswahl möchten wir allerdings für ein besseres Verständnis des Antrags verzichten. Gemeint sind Angebote wie ChatGPT, Claude, Nano Banana oder Imagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Design. <em>Unser Bildstil</em>, <a href="https://design.gruene.de/4ccd94a80/p/32ae03-unser-bildstil">https://design.gruene.de/4ccd94a80/p/32ae03-unser-bildstil</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] Wer trotzdem schnell und einfach Sharepics erstellen möchte, kann den Sharepicgenerator nutzen: Immer im Grünen CD, und samt lizenzierten Stock Fotos für jeden Anlass.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] UNU-INWEH Report: Aczel, M., Chamanara, S., Matin, M., Farsi, A., Marwala, T., Madani, K. (2026). <em>Environmental Cost of AI&#039;s Energy Use: Carbon, Water and Land Footprints</em>. United Nations University Institute for Water, Environment and Health (UNU-INWEH), Richmond Hill, Ontario, Canada. doi: 10.53328/INR26RMA002 S.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] Wang, P., Zhang, LY., Tzachor, A. <em>et al.</em> E-waste challenges of generative artificial intelligence. <em>Nat Comput Sci</em><strong>4</strong>, 818–823 (2024). <a href="https://doi.org/10.1038/s43588-024-00712-6"><span class="underline">https://doi.org/10.1038/s43588-024-00712-6</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[5] UNU-INWEH Report: Aczel, M., Chamanara, S., Matin, M., Farsi, A., Marwala, T., Madani, K. (2026). <em>Environmental Cost of AI&#039;s Energy Use: Carbon, Water and Land Footprints</em>. United Nations University Institute for Water, Environment and Health (UNU-INWEH), Richmond Hill, Ontario, Canada. doi: 10.53328/INR26RMA002, S. 32ff.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[6] Werner, K, Kleinz, T (11.05.2026). <em>Bürger stoppen »fossiles Rechenzentrum« in Maintal</em>, Der Spiegel. <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/maintal-buergerprotest-stoppt-fossiles-rechenzentrum-bei-frankfurt-a-4c318c68-1cb6-4907-a0b6-5d2866e03781"><span class="underline">https://www.spiegel.de/wirtschaft/maintal-buergerprotest-stoppt-fossiles-rechenzentrum-bei-frankfurt-a-4c318c68-1cb6-4907-a0b6-5d2866e03781</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[7] jk, Deutschlandfunk (27.10.2024). <em>Wie das Internet den Ausbau der Atomkraft antreibt</em>. <a href="https://www.deutschlandfunk.de/atomkraft-akw-ki-energie-100.html"><span class="underline">https://www.deutschlandfunk.de/atomkraft-akw-ki-energie-100.html</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[8] Stellungnahme Prof. Dr. Katharina de la Durantaye, Ausschussdrucksache 21(22)102 vom 16. Februar 2026</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[9] Chukunzira, A, Grünberger, N, Janus, P., Brodersen, M (2026). <em>Das derzeitige Fundament von KI ist nicht tragfähig</em>, Bundeszentrale für politische Bildung. <a href="https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/577276/das-derzeitige-fundament-von-ki-ist-nicht-tragfaehig/"><span class="underline">https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/577276/das-derzeitige-fundament-von-ki-ist-nicht-tragfaehig/</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[10] Jones, J. M. (13.05.2026). <em>Americans Oppose AI Data Centers in Their Area</em>. Gallup. <a href="https://news.gallup.com/poll/709772/americans-oppose-data-centers-area.aspx">https://news.gallup.com/poll/709772/americans-oppose-data-centers-area.aspx</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[11] BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (2026. <em>Verwendung Künstlicher Intelligenz bei BÜNDNIS 90/DIE</em><em>GRÜNEN</em>. Antrag, beschlossen auf dem Länderrat 2026: <a href="https://antraege.gruene.de/1lr26/verwendung-kunstlicher-intelligenz-bei-bundnis-90-die-grunen-59840"><span class="underline">https://antraege.gruene.de/1lr26/verwendung-kunstlicher-intelligenz-bei-bundnis-90-die-grunen-59840</span></a>, vgl. insb. Z. 14 ff.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>FAQ: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>F: Diese Argumente lassen sich auch auf andere KI-Werkzeuge übertragen. Warum bezieht sich dieser Antrag nicht auch auf solche?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>A: Bildgeneration ist nicht nur aufwendiger und ressourcenintensiver als Textgenerierung, sondern auch deutlich einfacher zu erkennen. Wir rufen alle dazu auf, sog. KI sparsam und bedacht einzusetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>F: Sog. KI-Technologie hat doch noch andere Probleme: Sie begünstigt Falschinformationen, verstärkt globale Ungerechtigkeit, ist sexistisch...</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>A: Ja, KI ist ein schwieriges Thema. Dieser auf dem Länderrat 2026 beschlossene Antrag ist ausführlicher: <a href="https://antraege.gruene.de/1lr26/verwendung-kunstlicher-intelligenz-bei-bundnis-90-die-grunen-59840"><span class="underline">https://antraege.gruene.de/1lr26/verwendung-kunstlicher-intelligenz-bei-bundnis-90-die-grunen-59840</span></a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>F: OpenAI und Anthropic und KI-Entwickler warnen vor einer existentiellen Bedrohung der Menschheit durch KI, womöglich schon bis Ende des Jahrzehnts. Warum kommt das in eurem Antrag nicht vor?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>A: Mit dramatischen Narrativen steigt der Wert der KI-Aktien. Und existentielle Bedrohungen gibt es genug.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>F: Aber ich nutze gerne KI!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>A: Das freut uns. Dieser Antrag bindet nur die Grünen Köln und gilt als Empfehlung für Mandatsträger*innen.</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 21:49:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Florian Trippler</title>
                        <link>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Florian-Trippler-35721</link>
                        <author>Florian Trippler (LAG Finanzen)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/4kmv2026/Florian-Trippler-35721/embeddedpdf?file=%2F4kmv2026%2FFlorian-Trippler-35721%2Fviewpdf%3FsectionId%3D61398"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:21:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Florian Trippler</title>
                        <link>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Florian-Trippler-250</link>
                        <author>Florian Trippler (LAG Finanzen)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/4kmv2026/Florian-Trippler-250/embeddedpdf?file=%2F4kmv2026%2FFlorian-Trippler-250%2Fviewpdf%3FsectionId%3D61398"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 20:20:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Ragna Kirck</title>
                        <link>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Ragna-Kirck-59282</link>
                        <author>Ragna Kirck (KV Köln)</author>
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                        <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 16:18:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Ragna Kirck</title>
                        <link>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Ragna-Kirck-22273</link>
                        <author>Ragna Kirck (KV Köln)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/4kmv2026/Ragna-Kirck-22273/embeddedpdf?file=%2F4kmv2026%2FRagna-Kirck-22273%2Fviewpdf%3FsectionId%3D61398"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 16:18:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Dr. Kara-Schmidt</title>
                        <link>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Dr-Kara-Schmidt-35175</link>
                        <author>Dr. J. Alexander Serhan Kara-Schmidt (BDK)</author>
                        <guid>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Dr-Kara-Schmidt-35175</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/4kmv2026/Dr-Kara-Schmidt-35175/embeddedpdf?file=%2F4kmv2026%2FDr-Kara-Schmidt-35175%2Fviewpdf%3FsectionId%3D61398"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 14:37:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Dr. Alexander Kara-Schmidt</title>
                        <link>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Dr-Alexander-Kara-Schmidt-6350</link>
                        <author>Dr. J. Alexander S. Kara-Schmidt</author>
                        <guid>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Dr-Alexander-Kara-Schmidt-6350</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/4kmv2026/Dr-Alexander-Kara-Schmidt-6350/embeddedpdf?file=%2F4kmv2026%2FDr-Alexander-Kara-Schmidt-6350%2Fviewpdf%3FsectionId%3D61398"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 14:31:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Wehrhafte Demokratie heißt: AfD Verbotsverfahren ist die Grundlage für eine Koalition</title>
                        <link>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Wehrhafte-Demokratie-heisst-AfD-Verbotsverfahren-ist-die-Grundlage-fur-49945</link>
                        <author>Grüne Jugend Köln (dort beschlossen am: 08.09.2026)</author>
                        <guid>https://4kmv2026.antragsgruen.de/4kmv2026/Wehrhafte-Demokratie-heisst-AfD-Verbotsverfahren-ist-die-Grundlage-fur-49945</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das vor 75 Jahren in Kraft getretene Grundgesetz mit seiner Verankerung von Grundrechten, Schutz von Minderheiten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gilt es mit allen Kräften zu verteidigen. Das Grundgesetz gibt uns aus der Erfahrung der Nazi-Diktatur heraus die Mittel dafür: Die Möglichkeit des Verbots von verfassungsfeindlichen Parteien. Es ist die Verantwortung aller demokratischen Parteien, des Bundestages, des Bundesrates und der Länder sowie der Bundesregierung, diese Mittel im Kampf gegen Verfassungsfeinde auch zu nutzen. Unsere Demokratie ist wehrhaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es besteht dringender Handlungsbedarf. Nicht erst seit der Wahl in Sachsen-Anhalt ist klar, dass eine von der AfD geführte Regierung Realität werden kann und diese die Grundrechte vieler Menschen gefährdet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns ist deshalb klar, dass sich eine Koalition mit grüner Beteiligung in NRW zu einem Verbotsverfahren gemäß Artikel 21 Absatz 2 Grundgesetz bekennen muss. Eine Koalition mit grüner Beteiligung kann es nur geben, wenn diese Koalition sich für ein Verbotsverfahren im Bundesrat einsetzt und bei einer entsprechenden Abstimmung mit „Ja“ stimmt. Diese Haltung zum Verbotsverfahrens ist für uns Grundlage und Bedingung für eine Koalition auf Landesebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemand behauptet, ein Verbot allein könne rechtsextreme Einstellungen, strukturelle Beschleuniger für rechtsextremes Gedankengut, Propaganda-Algorithmen oder das schwindende Vertrauen in demokratische Institutionen beheben. Wir brauchen weiterhin eine lebendige demokratische Zivilgesellschaft, die Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen, einen Staat, der einfach funktioniert, und vieles mehr, um den Rechtsextremismus zurückzudrängen. Ein Verbot der AfD hat den entscheidenden Vorteil, dass staatliche Parteienfinanzierung und die Nutzung von öffentlichen Einrichtungen nicht mehr für rechtsextremen Hass und menschenverachtende Hetze eingesetzt werden können, dass Parteistrukturen zerschlagen werden, die aktuell tief in die rechtsextreme, gewaltbereite Szene hineinreichen, und Nachfolgeorganisationen verboten sind. Ein Verbot der AfD bedeutet eine Schwächung des organisierten Rechtsextremismus in Deutschland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Scheitern des Verbotsverfahrens nach Prüfung des Bundesverfassungsgerichts bleibt eine Möglichkeit, von der wir uns nicht entmutigen lassen. Ein Verbotsverfahren zu unterlassen und damit ein Werkzeug ungenutzt zu lassen, wäre angesichts der Bedrohungslage für Demokratie und Menschenrechte fahrlässig. Außerdem stehen die Chancen ausweislich eines ausführlichen ergebnisoffenen Gutachtens gut. Angesichts der Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt ist die Möglichkeit des Erstarkens der AfD bei einem Scheitern des Verbotsverfahrens für uns auch kein Argument, nicht den Versuch zu wagen, unsere Demokratie zu schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden deshalb als Kreisverband Köln falls erforderlich einen entsprechenden Änderungsantrag für das Landtagswahlprogramm stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anhang:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>NRW: <a href="https://gruene-nrw.de/2025/05/weil-die-demokratie-wehrhaft-sein-muss-afd-verbotsverfahren-vorbereiten-und-einleiten/"><span class="underline">https://gruene-nrw.de/2025/05/weil-die-demokratie-wehrhaft-sein-muss-afd-ver</span><span class="underline">botsverfahren-vorbereiten-und-einleiten/</span></a></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bund:<a href="https://wolke.netzbegruenung.de/s/5JacEQFKG2k4rrA?dir=/2024-11-Wiesbaden&amp;editing=false&amp;openfile=true"><span class="underline">https://wolke.netzbegruenung.de/s/5JacEQFKG2k4rrA?dir=/2024-11-Wiesbad</span><span class="underline">en&amp;editing=false&amp;openfile=true</span></a></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gutachten zu Erfolgsaussichten: <a href="https://afd-gutachten.de/gutachten/einfuehrung/"><span class="underline">https://afd-gutachten.de/gutachten/einfuehrung/</span></a></p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 00:22:42 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>